Teppich verlegen Kosten – Preisliste 2019

Die durchschnittlichen Teppich verlegen Kosten betragen 20 – 35 Euro pro m2. Die Summe ergibt sich aus den Materialkosten, die durchschnittlich bei 10 – 25 Euro liegen und den Arbeitskosten für das Teppich verlegen. Hierfür kann man im Schnitt mit 10 – 20 Euro kalkulieren.

Diese Preise gelten für vollflächig verklebten Teppich. Bei einer losen Installation sinken die Arbeitskosten auf 5 – 10 Euro pro Quadratmeter. Zusätzlich sind noch die Teppichunterlage (ca. 2 Euro pro qm) und ca. 5 Euro pro Meter für die Sockelleisten einzuplanen.

Teppich verlegen Preise – Kostenbeispiel 20 qm Teppich verlegen

ÜberblickØ-PreisPreis für 20 qm
Teppich, Nadelvliesteppich 15 € pro qm 300 €
Teppichunterlage2 € pro qm40 €
Arbeitskosten Verlegung 12 € pro qm240 €
Sockelleisten anbringen5 € pro Meter90 €
Gesamtkosten670 €

Preislich inkludiert ist hierbei lediglich das Verlegen von Teppich. Das Entfernen des alten Teppichs wird noch einmal extra berechnet. Bei einer vorherigen Entfernung eines alten Teppichs, steigen die Kosten um ca. 5 Euro pro qm.
 
Zudem ist das Teppich verlegen auf Treppen teurer, da der Arbeitsaufwand hierbei höher ist, als bei flachen Ebenen. Ebenfalls gilt es zu beachten, dass es regional zu Preisunterschieden kommen kann. Die aufgeführten Preise sind nur als Richtwerte inkl. MwSt zu verstehen und können selbstverständlich abweichen.

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Faktoren, die Einfluss auf die Teppich verlegen Kosten haben

Design und Material haben einen entscheidenden Einfluss auf die Teppich verlegen Kosten

Die Höhe der Teppich verlegen Kosten basieret auf der Zeitspanne, die der Bodenleger für die Verlegung benötigt. Je offener der Grundriss ist, desto weniger Zeit benötigt er.

Je kleiner die Flächen und je mehr Beschnitt erforderlich ist, desto höher ist der Preis für die Teppichverlegung pro qm. Dies spiegelt sich vor allem in den Kosten für eine Teppichverlegung auf Treppen wieder. Treppen, Ecken, Ausbuchtungen und andere Unregelmäßigkeiten bei der Verlegung können sich auch auf die Gesamtkosten auswirken.

Beim Material haben Teppichböden ein sehr breites Spektrum an Qualitäts- und Designunterschieden. Neben der Dicke des Teppichs, spielt das Material und das Design eine entscheidende Rolle. Einige Materialien, wie z.B. Wolle oder Berber, können mehr kosten als synthetische Variante aus z.B. Polyester.

Ähnliches gilt auch für die Teppichunterlage, die unter den zu verlegenden Teppich gelegt wird. Je dicker die Polsterung, desto höher die Kosten. Gerade bei kalten Böden wie z.B. im Erdgeschoss kann sich das aber lohnen und spürbar auf die Wohnqualität auswirken.

Arten von Teppichböden und ihre Einsatzbereiche

Die vier beliebtesten Teppichvarianten in Deutschland sind:

  • Nadelvliesteppich
  • Velourteppich
  • Wollteppich
  • Schlingenteppich

Ein Nadelvliesteppich zeichnet sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus, ist besonders abriebfest und lässt sich leicht reinigen. Diese Teppichart eignet sich besonders für Räume mit hoher Strapazierung wie z.B. Kinderzimmer oder Büroräume.

Velourteppiche sind deutlich weicher und eignen sich besonders zu dekorativen Zwecken. Er eignet sich gut für Wohnbereiche, kann in punkto Langlebigkeit und Schmutzabweisung aber nicht mit einem Nadevliesteppich mithalten.

Bei Wollteppichen handelt es sich um die fußwärmste Variante. Wollteppiche können einen Raum deutlich gemütlicher machen und eignen sich vor allem für kalte Böden wie z.B. im Erdgeschoss, da sie spürbar den Wohlfühlfaktor erhöhen.

Beim Schlingenteppich handelt es sich ebenfalls um eine dickere Teppichvariante, die bevorzugt zu Designzwecken gewählt wird und hierbei vielfältige Möglichkeiten aufweist. Schlingenteppiche werden typischerweise im Wohnbereich eingesetzt.

Was gibt es bei der Wahl des richtigen Teppichs sonst noch zu berücksichtigen?

Während Farbe, Muster und Stil sicherlich Teil des Auswahlprozesses sind, gibt es auch einige andere Dinge zu beachten. Wenn man z.B. Haustiere hat, sollte man einen Teppich wählen, der leicht zu reinigen oder schmutzabweisend ist. Kleine Kinder oder Haushalte mit hoher Durchlauffrequenz benötigen möglicherweise auch einen eher schmutzabweisenden Teppich.

Zudem ist das Material ein wichtiger Faktor. Teppiche sind in Naturfasern als auch Kunstfasern erhältlich, die sich mit der Zeit unterschiedlich abnutzen.

Für verschiedene Räume und Beanspruchungen sind verschiedene Teppichmaterialien geeignet

Die Dicke des Teppichs ist eine weitere zu berücksichtigende Komponente. Berberteppiche sind leichter sauber zu halten, halten länger und zeigen nicht so viel Verschleiß. Teppiche mit einem tieferen Flor wie z.B. Wollteppiche können dafür jedoch bequemer unter den Füßen sein.

Wenn der Teppichboden in direktem Sonnenlicht steht, sollte ein UV-beständiges Material gewählt werden, um ein Verblassen zu verhindern.

Wenn sich der Teppichboden in der Nähe eines Eingangs befindet, können schmutzabweisende Fasern helfen, Verfärbungen zu vermeiden.
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Warum Teppichboden? Die Vor- und Nachteile

Wie alle Materialien hat auch der Teppichboden seine positiven und negativen Eigenschaften, so dass er nicht für jedes Projekt geeignet ist.

Vorteile von Teppich:

Teppichböden sind warm und weich unter den Füßen, steigern die Wohlfühlatmosphäre
und haben isolierende Eigenschaften, die dazu führen können, dass sich der Raum wärmer anfühlt.

Teppiche bieten viele Designmöglichkeiten und sind in vielen Farben, Mustern und Texturen erhältlich. Gleiches gilt bei den Materialien. Teppichböden sind in einer Reihe von Materialien erhältlich, darunter natürliche und synthetische Stoffe, die für verschiedene Einsatzbereiche Vor- und Nachteile haben.

Teppich kann ein Wohlfühlklima erzeugen, wie kein anderer Bodenbelag

Zudem können einige Teppiche dazu beitragen, Geräusche zu dämpfen zu reduzieren, worüber sich besonders lärmempfindliche Nachbarn freuen könnten. Auch kann im Falle eines Sturzes das Verletzungsrisiko minimieren.

Zu guter letzt ist Teppich günstiger, als die meisten anderen Bodenbeläge.

Nachteile von Teppich:

Teppichböden können Allergene, Schimmelpilze oder Hausstaubmilben beherbergen. Velour- und Wollteppiche sind nicht für jeden Raum geeignet, vor allem wenn die Beanspruchung sehr hoch ist, da sie schneller abnutzen und etwas weniger schmutzabweisend sind.

Generell haben Teppichböden eine kürzere Lebensdauer als andere Arten von Bodenbelägen.

Richtig eingesetzt kann ein Teppichboden aber einen einzigartigen Bodenbelag und die beste Wahl darstellen, da er in punkto Gemütlichkeit und Wärme nicht zu toppen ist.

Langlebigkeit steigern und Kosten sparen: Die richtige Pflege von Teppichböden

Teppiche, die gut gepflegt sind, sehen besser aus und halten länger als solche, die vernachlässigt werden. Schmutz wie Staub, Haare und andere Ablagerungen können sich in den Teppichfasern und die Optik und Hygiene verschlechtern. Teppiche, die nicht gepflegt werden, entwickeln zudem oft auch einen unangenehmen Geruch.

Das wichtigste Werkzeug bei der Teppichpflege ist ein sehr guter Staubsauger. Dadurch werden die Teppichfasern nach oben gezogen, so dass der Schmutz abgesaugt werden kann. Er sammelt auch Haare und andere Ablagerungen.

Die richtige Teppichpflege hilft langfristig Kosten zu sparen

Eine Dampfreinigung ist der effektivste Weg, um den Teppichboden schön und leistungsfähig zu halten. Dies sollte idealerweise alle 6-18 Monate durchgeführt werden, je nachdem, wie stark der Teppichboden beansprucht wird und um welches Material es sich handelt.

Wenn der Teppichboden aus natürlichen Materialien wie Wolle besteht, sollte sich sehr genau an die Reinigungshinweise des Herstellers, damit es nicht zu Schrumpfungen oder anderen Schäden kommt. Eine weitere Alternative ist hierbei eine professionelle Reinigung.

Auch gibt es eine Vielzahl eine chemischen Reinigungsmitteln und Sprays, die in Kombi mit Staubsaugen effektiv Schmutz und Ablagerungen entfernen und die Lebensdauer des Teppichbodens steigern können.
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