Mit welchen Terrassenplatten verlegen Kosten pro Qm ist zu rechnen?

Terrassenplatten sind eine beliebte und preisgünstige Wahl für die Terrasse. Welche Arten von Terrassenplatten es gibt, wie hoch im Schnitt die Terrassenplatten verlegen Kosten pro Quadratmeter ausfallen und wie sich am einfachsten sparen lässt, erfahren Sie hier.

Wie hoch fallen die Terrassenplatten verlegen Kosten pro Quadratmeter aus?

Die Preise für Terrassenplatten verlegen lassen können sehr schwanken und hängen von verschiedenen Faktoren ab, allen voran, für welches Material man sich entscheidet (Beton oder Naturstein). Durchschnittlich liegen die Terrassenplatten verlegen Kosten jedoch bei etwa 70 – 140 Euro pro Quadratmeter inklusive Arbeitskosten.

Durchschnitt: 70 – 140 Euro pro m²

Die Materialpreise für Betonplatten liegen in der Regel zwischen 10 – 25 Euro pro Quadratmeter.
Natursteinplatten liegen meist im Bereich von 40 – 80 Euro pro Qm, können bei höherwertigen Varianten aber auch deutlich höher ausfallen. Eine seltenere, jedoch immer häufiger genutzte Alternative stellen Terrassenplatten aus Feinsteinzeug dar, welche preislich bei etwa 40 – 60 Euro pro Qm liegen.

Hinzu gesellen sich die Arbeitskosten, welche sich aus den Kosten für den Erdaushub inklusive Abfuhr und Entsorgung, der Konstruktion des Unterbaus (inklusive geringer Kosten für Kies und Schotter) und die Verlegung der Terrassenplatten zusammensetzen. Insgesamt kann hier mit etwa 50 – 80 Euro pro Qm gerechnet werden. Einige Betriebe berechnen zudem eine Anfahrtspauschale von mindestens 50 Euro.

Ein weiterer, möglicher Kostenfaktor ist, ob die Terrassenplatten gebunden mit Unterbau oder lose auf z.B. Sand verlegt werden. Zweiteres wird eher seltener getan, da die Belastbarkeit von lose verlegten Terrassen weitaus geringer ist und man Gefahr läuft, dass diese nach einiger Zeit absinken, was Zusatzkosten verursachen würde.

Wer das jedoch in Kauf nehmen möchte, kann hier durchaus sparen, da die Kosten für den Unterbau wegfallen (ca. 20 – 30 Euro pro Qm) und nur geringe Kosten von etwa 5 Euro pro Qm für den Sanduntergrund anfallen würden. Weitere Zusatzkosten können entstehen, wenn die Erdfläche uneben ist und vorher geebnet werden muss.

Um die Terrassenplatten verlegen lassen Preise etwas besser zur veranschaulichen, folgen zwei Projektbeispiele für eine 20 m² große Terrasse, welche jeweils mit Beton- und Natursteinplatten verlegt wird. Die hier aufgeführten Zahlen dienen lediglich als Orientierung inklusive Mehrwertsteuer und können natürlich variieren.

Beispiel Beton: Terrassenplatten verlegen Kosten – 20 m²

 1 Qm20 Qm
Betonplatten20 €400 €
Erdaushub, Abfuhr, Entsorgung15 €300 €
Unterbau (Schotter und Kies)24 €480 €
Verlegekosten23 €460 €
Gesamtkosten82 €1.640 €

Naturstein: Terrassenplatten verlegen Kosten – 20 m²

 1 Qm20 Qm
Natursteinplatten55 €1.100 €
Erdaushub, Abfuhr, Entsorgung15 €300 €
Unterbau (Schotter und Kies)24 €480 €
Verlegekosten27 €540 €
Gesamtkosten121 €2.420 €

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Das Material der Terrassenplatten: Betonplatten oder Natursteinplatten?

In erster Linie ist die Entscheidung zwischen Beton- und Natursteinplatten eine Frage des persönliche Geschmacks und der Kosten. Natursteinplatten (im Schnitt 40 – 80 € pro Qm) kosten meist 3-4x so viel, wie Betonplatten (ca. 10 – 25 € pro Qm).

Zudem sind den Kosten für Natursteinplatten nach oben hin kaum Grenzen gesetzt. Dafür sind Natursteinplatten nochmal langlebiger als Terrassenplatten aus Beton und die Optik ist zudem deutlich einzigartiger und edler.

Trendige Alternative: Terrassenplatten aus Feinsteinzeug

Eine immer beliebter werdende Alternative zu Beton und Naturstein, stellen Terrassenplatten aus Feinsteinzeug dar. Diese werden Naturmaterialen wie Ton und Mineralien hergestellt und sind äußerst langlebig und wetterresistent. Zudem sind sie sehr leicht zu reinigen, da sie schmutzabweisend sind. Vor allem aber, sind sie optisch recht edel und ansprechend.

Die Preise für Feinsteinzeug Terrassenplatten liegen durchschnittlich bei etwa 40 – 60 Euro pro Qm. Jedoch ist zu beachten, dass die Kosten für den Unterbau etwas höher ausfallen können, da Platten aus Feinsteinzeug leichter sind, als Platten aus Beton oder Naturstein.

Dadurch können sie deutlich leichter absinken. Die Arbeiten sind also etwas anspruchsvoller, was die Feinsteinzeug Terrassenplatten verlegen Kosten insgesamt auf etwa 100 – 150 Euro pro Qm steigen lässt.

Welche Faktoren beeinflussen die Terrassenplatten verlegen Kosten am stärksten?

Wie bereits erwähnt, können die Terrassenplatten verlegen Kosten recht stark variieren. Die nachfolgenden Faktoren beeinflussen diese am stärksten:

  • Das gewählte Material (Beton- oder Natursteinplatten?)
  • Die Größe der Fläche
  • Die Vorraussetzungen des Untergrunds (muss der Boden vorher geebnet werden?)
  • Die Art des Unterbaus
  • Die Art der Verlegung (lose oder gebunden?)
  • Der Stundensatz des Fachbetriebs
  • Kann man Terrassenplatten selber verlegen und Kosten sparen?

    Grundsätzlich ist dies möglich und hängt vor allem mit dem Anspruch ans Endergebnis sowie Ihrer Expertise ab. Zu beachten ist jedoch, dass vor allem die Konstruktion eines Unterbaus durchaus anspruchsvoll sein kann.

    Wenn hier fehlerhaft gearbeitet wird, kann es passieren, dass der Boden an einigen Stellen absacken kann, was noch höhere Kosten für eine Korrektur mit sich führen würde. Gerade für Laien empfiehlt sich daher die Beauftragung eines Fachunternehmens.

    Sind Terrassenplatten eine gute Wahl für die Terrasse?

    Wie hoch fallen die Terrassenplatten verlegen Kosten pro Qm aus?
    Besonders beliebt: Terrassenplatten aus Beton sind günstig, optisch ansprechend und langlebig.

    Terrassenplatten sind, neben Holzterrassen, die mit am häufigsten gewählte Variante für Terrassenböden. Sie sind eine erstklassige Wahl, da sie optisch ansprechend, langlebig und vergleichsweise günstig sind, vor allem wenn man sich für Betonplatten entscheidet.

    Durch die Größe der einzelnen Platten, geht die Verlegung deutlich schneller und einfacher von statten, gerade im Vergleich zu Pflaster oder kleineren Natursteinen. Terrassenplatten zählen also definitiv zu den Preis-Leistungs-Siegern bei den Terrassenmaterialien.

    Spartipps: Wie lassen sich die Terrassenplatten verlegen Kosten senken?

    1.Vorarbeiten in Eigenregie
    Neben kleineren Vorarbeiten, wie z.B. der Reinigung der Fläche, der Entfernung von Pflanzen, Unkraut und Möbeln, gibt es noch weitere Vorarbeiten, die man selbst erledigen kann. Jedoch sollten alle Vorarbeiten vorher kurz mit dem engagierten Fachbetrieb abgesprochen werden.

    Wer die Handwerkerkosten senken möchte, kann beispielsweise den Untergrund freilegen und alte Bodenbeläge entfernen. Auch Ausgrabungen sind möglich, hierbei ist jedoch schon etwas mehr Expertise gefragt. Wichtig ist hierbei nämlich, den Aushub in der richtigen Tiefe durchzuführen.

    2.Antizyklisch Terrassenplatten verlegen lassen
    Die meisten Aufträge werden im Frühling und in den Sommermonaten durchgeführt. Was viele Leute nicht wissen: Sie können quasi ganzjährig Terrassenplatten verlegen lassen.

    Mit etwas Glück, lassen sich in der „Nebensaison“, wenn die Betriebe nicht ganz so stark ausgelastet sind, sogar kleine Rabatte erzielen. Lediglich bei Minustemperaturen gestaltet sich die Arbeit schwierig und sollte in dieser Zeit verschoben werden.

    3.Kostenlosen Angebotsvergleich nutzen
    Die Terrassenplatten verlegen Kosten variieren nicht nur durch die Wahl des Materials, sondern hängen auch sehr stark von Ihrer Region und der Effizienz sowie den Stundensätzen der Fachbetriebe ab.

    Es lohnt sich deshalb stets vorher einen kostenlosen, regionalen Angebotsvergleich durchzuführen und dabei auch bisherige Bewertungen der Fachbetriebe zu vergleichen.
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